Mittwoch, 13. September 2017

Fruchtsaft-Muffins

Ich achte immer darauf, dass ich so wenig Lebensmittel wie möglich wegwerfen muss. Deshalb plane ich meine Rezepte nach dem, was ich so zu Hause habe :-) Von der leckeren Currywurst mit Ananas-Soße hatte ich noch Maracujanektar übrig. Bevor ich diesen wieder wegkippen musste, habe ich diese saftigen Muffins gebacken. Das Tolle ist auch, dass die Muffins schnell zubereitet sind und man zudem nicht viele Zutaten braucht (die man meistens auch noch zu Hause hat)! Ich habe die Maracuja-Muffins dann mit einer Glasur aus Puderzucker und dem restlichen Maracujanektar überzogen :-) Oder wer mag, kann die heißen Muffins auch nach dem Backen mit einem Zahnstocher einstechen und mit etwas Fruchtsaft tränken!


Hier das Rezept für ca. 24 Stück:

300g Mehl
1 Pck. Backpulver
300g Zucker
4 Eier
1 Tasse Sonnenblumenöl (ca. 150ml)
1 Tasse Fruchtsaft nach Wahl (ca. 150ml)

Zubereitung:

Den Backofen auf 160°C Ober-und Unterhitze vorheizen. Die trockenen Zutaten miteinander vermischen. Restliche Zutaten dazugeben und alles gut miteinander verrühren. Teig in die gefetteten oder mit Papierförmchen ausgelegten Mulden eines Muffinsblech geben und ca. 30 Minuten backen. Man kann als Variation auch mal Fruchtstücke, Orangen- oder Zitronenabrieb oder Schokoraspeln mit in den Teig geben.


Viel Spaß beim Nachmachen!

Dienstag, 12. September 2017

Currywurst mit Ananas-Soße

Die Currywurst mit Ananas-Soße ist sehr schnell zubereitet. Ich hatte mir an diesem Abend auch schon das perfekte Bild (mit Pommes!) überlegt und mich auf die Pommes gefreut, die es leider viel zu selten gibt :-D Doch da war schon das Problem! Als ich um 19 Uhr von der Arbeit daheim war, habe ich gleich angefangen die Currywurst vorzubereiten und als ich dann die Fritteuse aus dem Schrank holen wollte, traf mich fast der Schlag! Frisch gereinigt steht sie da und hat kein Fett drin :-D Dann habe ich meinen Freund ein paar Häuser weiter zu meinen Eltern geschickt. Sie hatten aber auch kein Fett in der Friteuse. Daraufhin hat er sich den Geldbeutel geschnappt und ist ganz schnell noch in den Supermarkt gefahren um das fehlende Fett zu holen!! Bis ich das dann noch geschmolzen hatte...ich sag`s Euch!! Unter der Woche kommt es mir immer ein bisschen wie ein Wettrennen vor nach dem Feierabend noch schnell zu kochen und das Licht von außen für ein schönes Bild einzufangen. Leider hat es bei diesem Bild nicht ganz geklappt :-D Ich weiss es gibt viel schönere Bilder aber die Currywurst war trotz allem mega lecker. Deshalb möchte ich Euch dieses Rezept nicht vorenthalten. Die Pommes hatten wir dann nach der ganzen Aufregung doch echt verdient ;-)


Hier das Rezept für zwei Hungrige:

600g frische Ananas
30g Mandelblättchen
400ml Maracujanektar
1 EL Speisestärke
Salz und Pfeffer
Currypulver
2 EL Sonnenblumenöl
4 rote Bratwürste oder nach Belieben

Zubereitung: 

Die Ananas schälen und den harten Strunk in der Mitte herausschneiden. Die Frucht in kleine Stückchen schneiden. Die Mandelblättchen in einer kleinen Pfanne ohne Fett rösten, herausnehmen. 4 EL Nektar mit der Speisestärke glatt rühren. Restlichen Nektar aufkochen, mit der Stärkemischung binden und nochmals aufkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und dem Currypulver abschmecken. Ananasstückchen hinzugeben. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Würste unter Wenden knusprig braten. Wurst aus der Pfanne nehmen, in Scheiben schneiden und mit der Soße in einer Schale anrichten. Mit etwas Currypulver bestäuben und mit den Mandelblättchen bestreuen. 

Viel Spaß beim Nachmachen!

Quelle: lecker.de

Montag, 11. September 2017

Zucchinisalat

Die Zucchinischwemme aus dem Garten scheint kein Ende zu nehmen :-) Diesen Salat habe ich gestern zum Geburtstag meiner Schwester gemacht. Der Zucchinisalat ist schnell gemacht, man braucht nur wenige Zutaten und er schmeckt wirklich sehr gut! Ich habe frischen Salbei, Rosmarin, etwas Petersilie und Oregano benutzt. Ihr könnt einfach die Kräuter verwenden, die ihr im Garten bzw. zu Hause habt :-)


Hier das Rezept für ca. 6 Portionen: 

1kg entkernte Zucchini
2 Zwiebeln 

6 EL Kräuteressig
6 EL Zucker
1 EL Senf
2 TL Salz
Pfeffer nach Belieben
Frische und/oder getrocknete Kräuter nach Wahl


Zubereitung:

Die Zucchini in Stifte hobeln. Zwiebeln halbieren und in dünne Streifen schneiden. Essig, Zucker, Senf, Salz, Pfeffer und die (zerkleinerten) Kräuter gut miteinander verrühren. Zucchini und Zwiebeln dazugeben und gut miteinander vermengen. Einen Tag im Kühlschrank durchziehen lassen und dabei 2-3 Mal umrühren. Vor dem Servieren fülle ich den Salat ohne die angesammelte Flüssigkeit in eine andere Schüssel um.


Viel Spaß beim Nachmachen!

Freitag, 8. September 2017

Indisches Butter Chicken mit Chawal (Basmati Reis)

Im August sind wir mit dem Mietwagen durch Schottland gefahren und haben zum Abschluss ein paar Tage in Edinburgh verbracht! Falls ihr noch nie in Schottland gewesen seid, plant unbedingt mal eine Reise in das wunderschöne Land! Die Natur ist eine Wucht, die Leute sind total freundlich und Edinburgh ist eine einzigartige Stadt :-) Dort haben wir das beste indische Essen gegessen, was wir je in einem Restaurant hatten!! Und seither sind wir total vernart in die indische Küche. Ich erinnerte mich dann an mein Chicken Tikka Masala mit Naan-Brot, von dem ich damals auch so begeistert war! :-) Was wir allerdings gemerkt haben: wir sind keine Fans von Koriander. Wir mögen beide den Geschmack nicht. Bei dem Naan-Brot hat es uns komischerweise nie gestört :-D


Wart ihr schon einmal in Schottland und habt auch so viele tolle Eindrücke mitgenommen? Und was mich natürlich auch interessiert: wie gefällt Euch denn die vielfältige indische Küche? Seid ihr auch so begeistert?


Hier das Rezept für das Indische Butter Chicken für ca. 3 Personen: 

600g Hähnchenbrust
150g Naturjoghurt
1 TL Paprikapulver
1 EL Garam Masala
1- 2 EL frisch gepresster Zitronensaft (ihr könnt auch Limettensaft nehmen)
Pfeffer und Salz
1 Stück Ingwer (ca. Walnussgroß)
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
700g passierte Tomaten
4 EL Butter
1 TL Zimt
1 EL Honig
200ml Schlagsahne

Zubereitung: 

Die Hähnchenbrust in Stücke schneiden. Knoblauchzehe und den Ingwer klein hacken. Aus dem Joghurt, Paprikapulver, Zitronen- oder Limettensaft, 1 TL Salz, 1 TL Pfeffer, Garam Masala, der Hälfte vom Ingwer und der Knoblauchzehe eine Marinade herstellen. Das Fleisch untermischen. Am besten mariniert ihr das Fleisch bereits einen Tag vorher und stellt es über Nacht in den Kühlschrank :-) Ansonsten mindestens 1 Stunde durchziehen lassen. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Dann das Fleisch in einer Auflaufform 25 Minuten garen. Die Zwiebel fein würfeln und in 2 EL Butter glasig anschwitzen. Die passierten Tomaten, den Zimt, 1 TL Salz, 2 TL Pfeffer, restlichen Ingwer und Knoblauchzehe hinzugeben. Alles bei niedriger Temperatur und unbedingt mit Deckel (es spritzt) ca. 20 Minuten köcheln lassen. Gelegentlich umrühren. Nun die restlichen 2 EL Butter, den Honig und die Sahne hinzufügen, nochmals kurz aufkochen lassen. Das Fleisch aus der Marinade nehmen und in die Soße geben. Umrühren und ein paar Minuten mit köcheln lassen. Serviert wird das Ganze mit dem Chawal und/oder Naan-Brot. Und wem es natürlich schmeckt, frischer Koriander! Ich gebe auch gerne etwas gehobelte Mandeln dazu :-)



Hier das Rezept für den Chawal (Basmati Reis) für ca. 3 Personen:

280g Basmatireis
2,3 Liter Wasser
1 TL Salz
1-2 EL Ghee oder Butter

Zubereitung:

Das Wasser mit dem Salz in einem Topf zum kochen bringen. Den Reis hinzufügen und auf großer Flamme ca. 10 Minuten kochen lassen. Nach dieser Zeit könnt ihr prüfen ob der Reis fertig ist: nehmt ein Korn aus dem Topf und zerdrückt es zwischen euren Fingern. Sollte das Korn sich nicht völlig verquetschen lassen, solltest Du den Reis noch ein paar Minuten kochen lassen.
Den Reis nun in einem Sieb abtropfen lassen und in eine Servierschüssel umfüllen. Den Butter bzw. Ghee in Flöckchen auf den Reis geben.

Viel Spaß beim Nachmachen!